Ein Segelausflug zum Fleesensee

JA, auch auf der Mecklenburger Seenplatte lässt es sich segeln. Selbstverständlich geht es hier mit den Winden und dem Segeln etwas ruhiger zu, aber das kann ja ganz entspannend und erholsam sein. Es muss ja nicht immer auf dem offenen Meer sein und gerade für Segelanfänger bietet sich die ruhige Idylle auf dem Fleesensee wirklich an, um erste Erfahrungen in einer Jolle oder einem kleinen Segelboot zu machen. Das sogenannte Land Fleesensee verspricht einen verheißungsvollen Urlaub. Viele namhafte Hotels haben sich hier angesiedelt und sogar der einzige Robinson Club Deutschlands. Außerdem gibt es im Land Fleesensee ein Radisson Blu Resort Schloss, welches wirklich schön anzuschauen ist. Ebenfalls ansässig ist der Golf & Country Club Fleesensee mit einem riesigen Golfplatzareal. Der Urlaub hierhin ist etwas für die ganze Familie, ob Reitspaß für die Kinder oder Wassersport mit allen Familienmitgliedern, in dieser Region ist viel möglich. Besonders Tennis, Reiten, und Radfahren kann man inmitten dieser schönen Landschaft wärmstens empfehlen. In dem ortsansässigen Robinson Club gibt es neben der fröhlichen Clubatmosphäre auch eine ganztags Kinderbetreuung, so dass man auch in Ruhe zum Segeln kann und sich keine Sorgen um den Verbleib oder die Beschäftigung der Kinder machen muss. An dieser Stelle sei erwähnt, dass das Fleesensee SPA mit über 6.000 m² das größte Spa Deutschlands darstellt und ein wunderschöner Ort für Erholung und Entspannung ist. Hier kann man die Seele baumeln lassen und den Alltagsstress vergessen. Neben exotischen Therapien, Hot Stone Massagen, klassischer Physiotherapie und einer vielfältigen Badelandschaft, gibt es natürlich auch eine große Saunalandschaft. Sogar ein geräumiges Fitnessstudio findet man hier vor. Das Fleesensee SPA ist ein Entspannungsmekka, das keine Wünsche offen lässt. Natürlich beherbergen die großen Hotels wie Radisson Blue und der Robinson Club noch hauseigene Spa-Landschaften. Sollte man begeisterter Angler sein, kommt man in diesem Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte auch auf seine Kosten. Nun zurück zum Segelsport, der Wassersport Club Fleesensee bietet neben Windsurfen und einer Kanutour auch das Optisegeln oder Katamaran-Segeln an. Dort kann man in Privatstunden sein Wissen auffrischen, den Segelschein machen oder Katamarane für Ausflüge mieten. Auch für die Kleinen würde man hier ein passendes Programm finden, mit Anfängerkursen für das Kindersegeln und erste Bekanntmachungen mit dem Element Wasser.
Alles in allem möchte ich meinen, dass der Fleesensee ein ideales Erholungsgebiet für gestresste Geschäftsmänner ist. Mit der schönen Natur, dem großen Wellnessangebot und den tollen Wassersportmöglichkeiten lässt diese Region keine Wünsche offen. Man kann den Alltagsstress hinter sich lassen und sich den schönen Dingen des Lebens widmen. Für Segler wäre dies eine tolle Gelegenheit auch einmal andere Sportarten wie Tennis und Golf kennenzulernen. Ich kenne keine besser geeignete Region!

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Segelrevier Spanien

01/11/2011 1 Kommentar

Nachdem Lionel Messi gestern zum Weltfußballer des Jahres 2010 gekürt wurde, dachte ich mir, man könnte sich auch ein wenig näher mit dem Segelgebiet Spanien beschäftigen, zumal Spanien sowieso als beliebtes Reiseziel der Deutschen gilt. Das Wetter, die Natur, die Geschichte, die Kultur und der Charme der iberischen Halbinsel lassen nur wenige Menschen unbeeindruckt und fesseln die meisten Urlauber so sehr, dass es im Regelfall nicht bei einem Besuch in Spanien bleibt. Spanien hat sehr variantenreiche Segelreviere. Segeltörns im Atlantik oder eben im ruhigeren Mittelmeer sind möglich. Der Golf von Biscaya ist prädestiniert für Segeltörns im Atlantik. Bilbao und San Sebastian sind berühmte Städte, wo bereits seit einigen Jahren Segelsport stattfindet. Ebenso wundervoll sind die Segelgebiete an der Südküste Spaniens, welche in Andalusien liegen. Hier befindet sich ebenso die berühmte Meerenge von Gibraltar. An dieser Stelle kann man leicht das Festland von Afrika über den Meerweg erreichen. Das Wetter gewährleistet in Spanien ganzjährig gute Bedingungen, wodurch das Segelrevier Spanien eine ganzjährige Segelsaison gewährt. Man kann das spanische Segelrevier grob in zwei größere Gebiete unterteilen. Das eine umschließt die Balearen, mit seinen über 146, zum Großteil unbewohnten Inseln, und zum anderen das Spanische Festland bis Gibraltar. Beide Gebiete sind aufgrund der flächendeckenden touristischen Erschließung Spaniens sehr gut mit dem Flugzeug zu erreichen. In Spanien einen passenden Yachtcharter zu finden, sollte auch kein Problem darstellen. Barcelona, Marbella, Valencia und San Sebastian sind hier nur einige Stichpunkt auf der Karte, an denen man sich orientieren kann, um in aufregende Segeltörns zu starten. Einen Geheimtipp für den Segeltörn gibt es auch noch: Die spanische Exklave auf marokkanischem Festland, wo man duty-free einkaufen kann.

Etwas genauer möchte ich nun noch die Kanaren als Segelgebiet beleuchten. Zu den Kanarischen Inseln gehören Lanzarote, Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria. Die Kanaren zählen zu den beliebtesten und interessantesten Segelrevieren in Europa. Aufgrund der besonderen Lage im Atlantik findet man in dieser Region das ganze Jahr über extrem gute Wetterbedingungen vor. Beim Segeln in diesem Revier sollte man nur unbedingt die Golfströmung im Hinterkopf haben, denn diese ist nicht unerheblich, wenn man auf dem offenen Meer ist. Die Durchschnittstemperatur im Sommer ist circa 25°C und im Winter 17°C. Aus nördlicher Richtung weht ein Passatwind, welcher in den Sommermonaten Richtung Nord-Ost dreht und hohe Geschwindigkeiten erreichen kann. In Bezug auf die Yachtcharter ist auf eine rechtzeitige Reservierung zu achten, da die meisten Yachtcharter nur wenige Charteryachten im Angebot haben. Wegen der Stromversetzung und der daraus resultierenden Kursbeschickung durch den Golfstrom empfehle ich, mit dem Sportküstenschifferschein eine höhere Segelqualifikation als mit dem Bootsführerschein Sportbootführerschein- See zu besitzen.

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Segeln auf dem Starnberger See

Der Starnberger See, benannt nach der Stadt Starnberg am Nordufer des Sees, ist der zweitgrößte See Bayerns. Er wird „Badewanne Münchens“ genannt und befindet sich circa 20km südwestlich von der Landeshauptstadt. Die Lage des Sees ist sehr günstig, direkt zwischen den Alpen und der Großstadt. An dem See befinden sich viele Villen und Schlösser. Sie verwandeln die wunderbare Naturlandschaft mit vielen schönen Ausblicken, in eine großbürgerliche Kulturlandschaft. Der See ist außerdem quasi überbevölkert mit kleinen Segelbooten. Obwohl der Starnbergersee als Schwachwindrevier gilt oder gerade deswegen, findet man viele Segelfreunde auf dem Gewässer. Der See hat eine beträchtliche Wassertiefe von 128m. Der See erstreckt sich über eine Fläche von 57 m², 21 km lang und max. 5 Kilometer breit. Der See verfügt als Quellsee über keine erwähnenswerten Hauptzuflüsse und unterliegt nur geringen, langjährigen Wasserstandschwankungen von 1 Meter. Der Starnberger See entstand während der Eiszeit vor rund 20.000 Jahren. Am Nordende des Sees fließt der Fluss Würm heraus, der dem Starnberger See seinen ursprünglichen Namen Würmsee verlieh. Der Name Starnberger See wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts amtlich festgehalten. Der heutige Name entstand vermutlich, als die Bahnlinie München-Starnberg gebaut wurde und somit die Zahl der Tagesausflügler deutlich anstieg.

Naturgemäß findet man hier günstige Windverhältnisse für das Segeln vor, wie auch auf den benachbarten Seen Ammersee, Pilsensee und Wörthsee. Diese Seen sind ideale Segelreviere, weswegen sich auch zahlreiche Segelclubs rund um die Gewässer tummeln. Des Weiteren kann man natürlich auch Tretboote, Segelboote, Elektroboote, Ruderboote und Motorboote für eine eigene Tour mieten. Es hält sich auch wacker das Gerücht, dass der weltweite Boom des Windsurfingsports am Starnberger See seinen Ursprung hat. Der Grund dafür seien die leichte Brise und das flache Ufer, woraus sich ideale Anfängerbedingungen ergeben.

Meiner Meinung nach ist der Starnberger See eine gute Gelegenheit den Segelsport als Einsteiger kennenzulernen. Man ist hier keinen widrigen Bedingungen ausgesetzt und wird auch als erfahrener Segler nicht herausgefordert, aber um sich mit der Materie des Wasser- bzw. Segelsports vertraut zu machen, sollten die seichten ufernahen Regionen des Starnberger Sees wohl ausreichen. Die einzige Herausforderung scheint dann wohl am Sonntagnachmittag nicht mit anderen Seglern zusammenzustoßen, weil man bei günstigen Windverhältnissen davon ausgehen kann, dass Einiges los ist auf dem See.

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Die schönsten Segelreviere

Das Mittelmeer zählt natürlich schon lange zu den beliebtesten Wassersportregionen überhaupt. Aber auch sehr spezielle Regionen wie die Seychellen gewinnen immer mehr an Beliebtheit für jede Form von Segelsport. Es gibt ja so viele Möglichkeiten. Selbst auf der Müritz kann man es sich segeltechnisch gut gehen lassen. Man kann aber auch mit Crew oder ohne in der Nähe der Malediven segeln. Dann gibt es noch das Flotillensegeln oder doch lieber eine Fun-Regatta. Fakt ist, dass der Chartermarkt wächst und wächst. Die großen Anbieter bei den Chartern expandieren in alle Welt. Die deutsche Charterbranche zum Beispiel setzt im Jahr ungefähr 130 Millionen Euro um (Stand 2001). Die Südsee und die Karibik gehören nach wie vor zu den beliebtesten Segelrevieren. Unter den Charterunternehmen wird immer mehr umgedacht in Richtung Saisonverlängerung. Das heißt, es werden in einigen Gebieten auch Frühjahr, Herbst und Winter für die Segeltörns bzw. für das Chartern von Booten genutzt. Insbesondere die Küsten der Türkei, Südspaniens, Siziliens oder Mallorcas präsentieren sich auch im Winter als angenehme Reviere. Es ist um einiges günstiger, aber fast genauso schön, wie das Segeln im Sommer in diesen Gebieten. Bei den Seychellen sieht das dann schon anders aus. Wenn man dort einen Sommertörn im Winter plant, muss man in der tropischen Inselwelt mit etwas höheren Kosten rechnen. Das Gebiet bezeichnete man vor 10 Jahren noch als Pioniergebiet unter Segelfreunden.

Ich persönlich beobachte den Trend zu Dalmatien und Britische Jungferninseln in den letzten Jahren sehr stark. Natürlich ist es immer noch Geschmacksache und es bleibt abzusehen, welches Sommersegelgebiet sich dann wirklich durchsetzt, allerdings werden Kroatien, Spanien und die Karibik immer beliebter. Ein weiterer Trend, den ich persönlich feststelle, ist der Hang zum Extremen. Die Regatten werden immer härter, es wird um das Polarmeer zu unmöglichen Zeiten gesegelt und man muss die Welt jetzt schon drei Mal in einem Ritt umrunden, um etwas Besonderes vollbracht zu haben. Meines Erachtens artet dieses Wettbewerbsstreben aus und der eigentliche Reiz am Segelsport drängt in den Hintergrund. Die Herausforderung eines Törn ist mit Sicherheit nicht zu Verachten, aber der Spaß und die natürliche Freiheit sollte dennoch etwas mehr Priorität genießen. Ahio!

Beluga- Emperor of the Seven Seas

11/15/2010 1 Kommentar

Heute löse ich mich mal etwas vom Thema Segelreviere und wollte euch eine tolle Yacht vorstellen. Vielleicht habt ihr ja schon einmal davon gehört, auf jeden Fall ist es wert darüber zu berichten, denn diese Yacht sprängt alle dagewesenen Konzepte der Yachtszene.     Beluga- Emperor of the Seven Seas

Beluga ist eine absolute Super-Mega-Yacht oder Mega-Super-Yacht, mit den Begriffen kommt ja keiner mehr so richtig zurecht. Dennoch verkörpert sie alle Superlative aus der aktuellen Yachtszene und demonstriert die Möglichkeiten der Yachthersteller. Es ist zu vergleichen mit einem kleinen Luxushotel, was die Beluga aufzubieten hat. Wohin das Auge reicht, purer Luxus, höchste Qualität und undenkbar viel Raum für ein Seegefährt. „Kaiser der Sieben Weltmeere“ wird die Luxus-Mega-Yacht genannt, und das nicht zu Unrecht. Auf der Monaco Boat Show wurde sie 2010 enthüllt und als bestes neues Konzept ausgezeichnet. In der Beluga sind die beiden Ebenen durch eine gläserne Treppe verbunden. Allgemein findet man viel Glastechnologie in der Yacht. Durch diese Konstruktion und das transparente Ambiente vermittelt der „Kaiser“ ein außergewöhnliches Loft-Feeling. Allein das Sonnendeck umfasst 100 m² und der Rest der Yacht bietet ebenfalls den Komfort eines Luxushotels.

Die Beluga hat 5 Luxus-Suiten mit ausziehbarem Balkon und Spa, Fitnessstudio und Kino. Ein eigener Swimmingpool, eine Cocktailbar und eine zweistöckige Lounge vereint in einem kompletten Strandclub, stellen neben dem Gewächshaus mit eigenen Palmen ein echtes Highlight dar. Daneben hat eine Crew mit 30 Mitarbeitern Platz und bis zu 12 eigene Gäste können ebenso auf dem Seekreuzer logieren.

Für nur 142 Mio. Euro kann man die Yacht erwerben, jedoch bleibt es abzuwarten, ob sie überhaupt jemals gebaut wird. Nur mal um die Zahl zu verdeutlichen, für diese stolze Summe könnte man sich ungefähr 568 Lamborghini Gallardo (ohne Mengenrabatt versteht sich) kaufen oder 284.000 Monate (23.666 Jahre), also für die nächsten 1.000 Familiengenerationen, die Miete in Berlin Mitte zahlen. Oooder man kauft sich eben eine Superyacht wie die Beluga, auf der man dann geschätzte 8 Wochen im Jahr verbringt. Jeder wie er mag und kann! 😉

Video gibt’s hier!

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Segelrevier Mittelmeer

Das Mittelmeer ist das beliebteste Segel– bzw. Charterrevier der Deutschen. Es ist leicht und günstig mit verschiedenen Fluggesellschaften zu erreichen und allgemein ein bevorzugtes Urlaubsgebiet. Man hat nahezu immer schönes Wetter, das Meer ist wunderbar blau und das mediterrane Flair ist auch nicht zu verachten. Das Mittelmeer als Segelrevier wird auch oft für Kurztrips genutzt, also an einem Tag Boot ausleihen und abends wieder zurückbringen. Demnach kommen hier nicht nur Dauersegler auf ihre Kosten, sondern auch Gelegenheitssegler. Die einzige Tücke des Mittelmeeres ist der Wind. Entweder es herrscht Flaute oder Starkwind, aber einen Mittelweg findet man nur sehr selten vor.

 

Am besten eignet sich der Frühling, also der Zeitraum rund um Ostern, zum Besegeln des Mittelmeerraumes. In diesem Zeitraum sind zwar noch vereinzelt Regenwolken am Himmel anzutreffen, aber der Wind ist in dieser Jahreszeit recht mäßig und geeignet zum Segeln. Im Sommer ist es im mediterranen Gebiet oft sehr trocken und heiß. Entsprechend sollte man auch mit Flaute rechnen, wenn man sich zum Segeln auf das Meer begibt. Hingegen im Herbst muss man mit plötzlich auftretenden Unwettern rechnen, die einem die Segelfahrt sehr erschweren können. Insbesondere das westliche Mittelmeer ist von diesen Stürmen am häufigsten betroffen. Im Winter wird es zwar nie besonders kalt, aber heftige Stürme können dafür aufziehen. Entsprechend sind die Wintermonate am Mittelmeer oft nur sehr erfahrenen Seglern vorbehalten, welche auch einkalkulieren, dass man mal 1-2 Tage im Hafen festsitzt, da die Wetterbedingungen das Weitersegeln nicht zulassen. Als einen ganz wesentlichen Vorzug der Wintermonate sei an dieser Stelle allerdings die Entlastung der Bordkasse erwähnt, da die Preise für diese Jahreszeit doch deutlich von der Hochsaison abweichen.

 

 

Alles in allem ist das Mittelmeer aber sehr empfehlenswert. Viele Regionen sind zwar touristisch extrem erschlossen und auch geprägt, aber man findet auch nette kleine Marinen, wo man das einheimische, maritime Flair keinesfalls vermissen muss.

 

Vom Mittelmeer aus gelangt man auch ohne weiteres in Richtung Adria oder sogar Dalmatien. Demnach ist das Mittelmeer meines Erachtens ein idealer Ausgangspunkt für Fahrtensegler.

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Wattenmeer, IJsselmeer und die Ostsee als Segelgebiete

Segelfahrten sind ja nicht nur etwas für waschechte Segler. Nein, auch viele Neulinge versuchen sich daran die Vorzüge und den Charme des Segelns anzunehmen. Ob als Klassenfahrt oder als Incentive für Unternehmen, ein Segeltörn fördert und fordert die Gemeinschaft sowie den Zusammenhalt. Ein Ausflug fernab von allem Trubel und Alltag lässt manchen eine ganz andere Seite an sich finden. Oder man will mit dem Kegelclub einfach mal ein abenteuerlustiges Wochenende verbringen. Für diese Art der Segelausflüge muss man nicht weit weg fahren. Die umliegenden Gewässer Deutschlands und der Niederlande bietet zahlreiche Möglichkeiten diese Gelegenheit am Schopfe zu packen.

 

 

Zum Beispiel die Ostsee – ideales Segelwetter, angenehme Temperaturen, viele Sonnenstunden. Auch Ebbe und Flut sind nicht derart dramatisch, als dass sie einen Segeltörn beeinflussen könnten. Was viele nicht wissen, die Ostsee bietet wunderschöne Buchten mit Salzstein und anderen sehenswerten Felsen. Die Ostsee gilt zudem als größtes Brackwassermeer der Erde. Tiefen von bis zu 459m und viele verschiedene Fischarten, machen die Ostsee auch zu einem beliebten Anglergebiet.

 

Deutsches Wattenmeer und Nordsee: Ein anspruchsvolles Segelgebiet mit Windstärken jenseits von gut und böse fordert selbst den erfahrensten Seemann oft bis an seine Belastungsgrenzen. Bei Flut kann man zwischen den Inseln Norderney, Langeroog, Spiekeroog oder Juist segeln und die Nordsee erkunden. An der südlichen Nordsee mündet der Ärmelkanal. Diese Route ist eine der am dicht befahrensten Schifffahrtsregionen der Welt. Auch die Nordsee bietet unzählige Fischarten und stellt daher ein großes Fischereigebiet dar. Weiterhin gibt es in der Nordsee viele verschiedene Regatten.

 

Das niederländische Wattenmeer bietet ebenso viele verschiedene Routen, unter anderem zwischen den Inseln wie Terschelling, Vlieland oder Texel. Es bietet sich hier insbesondere die Möglichkeit in ruhigen Buchten zu ankern. Teilweise kann man sogar Seehunde erspähen. Grillen am Strand oder ausgiebige Fahrradtouren könnten einem möglichen Segeltörn als Rahmenprogramm dienen.

 

Das IJsselmeer ist nach seinem Zufluss IJssel benannt. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum niederländischen Wattenmeer, jedoch ist das IJsselmeer um einiges ruhiger, da es gewissermaßen von Landzungen eingeschlossen ist. Das IJsselmeer ist neben einem beliebten Segelgebiet auch ein oft aufgesuchter Urlaubsort.

 

 

Dann viel Erfolg bei der Auswahl und vor allem beim Segeln.